Trainer

Torsten Jasker
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Inhaber des Sandan (3.ter Dan) Iaido
 
Lernt Iaido seit 2001
 
Angefangen unter Sensei Ulrich Bachmann und Sensei Karl-Heinz Lübke im DIV
 
Seit 2014 beim Sensei Rene van Amersfoort
 
Leitet die Iaido Gruppe im Budoku-Kai Karate Verein Wangen seit 2008

Gelegentlich europäischer Schwertkampf bei ArsGladii

Qi Gong seit 2012, zur Zeit in Ausbildung zum Kursleiter ASS-Institut.
 
 
 
Was ist für mich das Wichtigste!
 
Für mich ist es wichtig das Trainieren von Iaido in Hinsicht von Ganzheitlich zu lehren.
Technik, Haltung, Achtsamkeit, Körpergefühl, Geisteswarnehmung, Kraftfluss und daraus resultierende Eins werden.
In den letzten Jahren ist der Einfluss des Qi Gong ein wesentlicher Bestandteil in meinen Iaido. Es ermöglicht mir eine tiefere Wahrnehmung, Bewusstsein, auf meinen Körper und somit auch den tieferen Blick in den feinstofflichen Körper und Geist. Diese beiden Welten, Aussen die Materie und das Innen das Geistige, kann man nicht trennen sie sind das Eine und diese beiden entspringen dem Einen. Im Schwertkampf (das Aussen)
bedeutet Situation und das Innere, wie verhalte ich mich. Dieses versuche ich immer mehr in meinen Training zu intrigieren.
Qi Gong wird seit Jahrtausenden in erster Linie für die Selbstheilung und Körperkräftigung genutzt. Aber Qi Gong ist auch für den Kampf (Tai Chi, Push Hands usw.) sehr wichtig. Iaido besteht erst seit einigen hundert Jahren und leider wird meist nur auf die Technik das Augenmerk gelegt und das Wichtigste wird nicht gelehrt, Sich seiner selbst, seiner Fertigkeiten und seinem eigenem Potenzial bewusst zu werden und zu erkennen. Wir alle besitzen das Potenzial des Ganzen, wir müssen nur durch den Nebel unseres Verstandes hindurchsehen.
Am Anfang steht der Kampf mit sich selbst, immer und immer wieder. Der Körper bewegt sich nicht richtig, man steht nicht richtig. Irgendwann erkennt man mit der Zeit, das die Technik immer mehr und immer leichter wird, bis zu dem Punkt, wo man sich selbst in der Bewegung wieder findet. Das ist der Zeitpunkt wo man sich in der Mitte, in seinem Zentrum (Harmonie) befindet. Dann wird Iai zum Iai.
 
Nach meiner Erfahrung sollten wir uns die Kinder dieser Welt als unsere Lehrer annehmen. Sie wissen instinktiv was Richtig und falsch ist, sie sehen die Welt nicht durch einen Schleier wie wir. Durch ihr Spielen lernen sie durch Selbstmotivation und Interesse.

Von vielen Lehrern wird leider Iaido viel zu ernst genommen, da man ja mit einen Schwert, einer Waffe, übt. Ich sehen es wie Kinder, es ist ein Spiel mit einem Spielzeug das Schwert genannt wird. Denn nur der Mensch der es hält, macht es zur Waffe oder Spielzeug, das ist die freie Entscheidungkraft was uns die Natur mitgegeben hat.